Kai Just

Shotokan Kenpo Karate, 3. Dan

 

Lehrer seit 2002

 kai.just@lebenskunst-bonn.de 

 

 

 

2 Sätze, die Dich charakterisieren oder Deinen Unterricht:

Die Ausrichtung des Unterrichts im Dôjô folgt dem Sinne des Weggedankens. Dô -- der Weg -- dient der Schulung der eigenen Persönlichkeit und stellt eine Möglichkeit dar, das eigene Potential zu entdecken, zu wecken und zu entfalten.

Der Wettkampf steht diesem Ziel in der Regel entgegen und wird daher auch nicht im Dôjô unterrichtet. Der Kampf ist dabei ein wichtiges Mittel, er darf aber niemals das eigentliche Ziel der Übungen sein.

 

Wie bist Du zum Karate gekommen:

Ich habe 1989 mit Karate-do in Münster begonnen. Damals war es eher Zufall, dass ich gleich an die richtige Schule „geraten“ bin, es war einfach die nächste zu meinem Wohnort. Dort wurde schon damals die breite Palette der Kampfkunst unterrichtet und gelehrt: traditionelle Bewegungsformen des Karate, entsprechende Partnerübungen, Selbstverteidigung, Elemente des Qigong in den Aufwärmübungen, Grundzüge der Meridianlehre als auch Meditation (damals Pflicht ab 3. Kyu) und immer wieder Gespräche und Lehrgänge mit meinem Lehrer.
In diesem Stil graduierte ich bis 2001 zum 2. Dan.

 

Mitte 1998 bin ich nach Heidelberg gezogen und nahm dort zunächst an einigen Seminaren des Budostudienkreises (BSK) von Werner Lind teil. Ich war begeistert von der Tiefe des Systems und der Art, Budo im Alltag zu leben und zu verwirklichen. Nach einiger Bedenkzeit wechselte ich komplett auf den (mir damals neuen) Stil „Shotokan“ um und trainierte dann regelmäßig im Hombu-dojo in Bensheim. 2001 zog ich aus beruflichen Gründen nach Berlin. Nachdem ich mich in der recht großen Kampfkunstszene in Berlin umgeschaut hatte, war ich doch eher erstaunt, dass mir keine Schule das bieten konnte, was ich bisher in Münster und besonders in Bensheim gesehen und erfahren hatte. Der Schritt zur ersten eigenen Schule war somit fast zwingend. Zum Glück waren in Berlin noch zwei weitere Schwarzgurte aus dem BSK, so dass wir beschlossen, gemeinsam eine Karate-Do Schule zu gründen, das Tengûkan-Dojo.

 

Ende 2011 hat es mich aus persönlichen Gründen nach Bonn verschlagen, wo ich seitdem Shotokan Kenpo Karate-Do unterrichte.

 

Was erwartet mich in einer Stunde mit dir:

Absolute Anfänger erhalten in der Regel eine Einführung in die Grundlagen des Karate (Stände, erste Grundtechniken). Quereinsteiger aus anderen Stilen oder Kampfkünsten versuche ich in den ersten Stunden einen groben Überblick über die Palette der Übungen und Möglichkeiten zu geben.

 

Gibt es etwas, was du deinen Schülern mit auf den Weg geben möchtest:

Ich denke, es gibt keine „Weisheit“ oder ähnliches, was man den Schülern auf den Weg mitgeben kann. Beschreitet man eine Weg-Kunst, ergeben sich hier immer wieder neue Phasen und Abschnitte. Der Abschnitt, in dem man sich gerade befindet, ist immer der Wichtigste.

 

Kai kann direkt angesprochen werden:

Email: kai.just@lebenskunst-bonn.de