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Zen-Meditation

Die Zen-Meditation hat sich seit 2500 Jahren im Buddhismus entwickelt und gelangte von Indien über China nach Japan. Von dort kam sie vor etwa 50 Jahren nach Europa und Nordamerika. Auch wenn ihre Wurzeln im Buddhismus liegen, ist sie eine Meditationsform, die unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Religion oder Weltanschauung ausgeübt werden kann. In Japan nennt man sie Zazen.

Zazen heißt: „Sitzen in Konzentration“. Du widmest deine ganze Energie der Beobachtung dessen, was hier und jetzt ist und der Konzentration auf die Atmung und deinen Körper. Du lässt dich vollständig von der Körperhaltung während Zazen absorbieren und kommst so immer wieder zurück aus deinen Gedanken und anderen geistigen Aktivitäten zur Wirklichkeit des gegenwärtigen Augenblicks. Alles andere, was den Geist unablässig beschäftigt, wird nicht unterdrückt, sondern kann durch die Praxis der Konzentration zur Ruhe kommen und völlig entspannt losgelassen werden. Dies schafft die Voraussetzung dafür, völlig mit dir selbst, mit deinem Körper und Geist vertraut zu werden. Du findest zur wahren Natur deiner Existenz zurück: dem Mitgefühl und der Verbundenheit mit allen fühlenden Wesen.

Meditation bei uns im Zentrum

Für die Ausübung von Zazen bedarf es keiner besonderen körperlichen oder psychischen Voraussetzungen. Jeder, der nicht schwer erkrankt ist, kann Zazen praktizieren. Falls du nicht mit gekreuzten Beinen längere Zeit auf einem Kissen sitzen kannst, ist es auch möglich, auf einer Sitzbank oder einem Stuhl zu sitzen. Damit du dich während der Meditation möglichst nicht bewegen musst.

Meditation ist kein Ersatz für eine Psychotherapie. Sie kann diese aber nach Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten in besonderer Weise unterstützen. Da die begleitenden Phänomene psychischer Erkrankungen in Form von Blockaden und Anspannungen das Resultat geistiger Prozesse sind, die sich permanent auf körperlicher Ebene auswirken. Durch die kontinuierliche Konzentrationsübung und entspannte Aufmerksamkeit während Zazen werden sie nach und nach abgebaut und aufgelöst. Körper und Geist kommen miteinander wieder ins Gleichgewicht und bilden so allgemein die Voraussetzung für eine stabile Gesundheit.
Wer daneben auch Aikido oder andere Kampfkünste ausübt, profitiert von der zunehmend größeren Konzentrationsfähigkeit und inneren Ruhe.
Einmal monatlich Sonntags um 11 Uhr findet ein Vortrag mit anschließendem Gespräch über Zen statt.

Bitte melde dich für die erstmalige Teilnahme an der Zen-Meditation per e-Mail an.

Weitere Informationen über unseren Meditations Lehrer Armin.

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