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Yoga - ein Weg zum Selbst

In den letzten Jahren hat Yoga sich im Westen in rasantem Tempo ausgebreitet. Die unterschiedlichsten Stile und Ansätze werden angeboten, wie z.B.:

Ananda Yoga, Anusara Yoga, Asthanga Yoga, Bikram Yoga, Integral Yoga, IYENGAR® Yoga, Kundalini Yoga, Power Yoga, SIVANANDA Yoga, Vinyasa Flow Yoga – und das sind noch nicht einmal alle.

Es gibt „reine“ Formen, mit geradliniger und ununterbrochener Verbindung nach Indien, während andere nur entfernte Ähnlichkeit mit traditionellen Hatha-Yoga-Stilen haben.

Wir bieten Dir in unserem Zentrum IYENGAR® Yoga und SIVANANDA Yoga an.

Yoga ist Kunst, Wissenschaft, Philosophie. Es ist ein Übungs- und Lebensweg, der Klarheit und Orientierung über das In-der-Welt-Sein bringt. Er verfolgt das Ziel, den Geist, das Bewusstsein in einen Zustand der Ruhe, der Einfachheit und Selbstsicherheit zu bringen. Er ist eine Methode, die über das Üben der Verfeinerung des Lebens dient und unser Alltagsbewusstsein auf den Prüfstand stellt. Der Weg geht dabei vom Äußeren, zum Inneren, zum Allerinnersten. Er beginnt im Hier und Jetzt, im beharrlichen Bemühen um eine innere Haltung, um Ausdauer, und Geduld.

„Yoga citta-vritti-nirodaha“
„Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.“
Patanjali 1:2

Ziel des Hatha-Yogas…

… ist die Verbindung polarer Energien (z.B. männlich – weiblich, außen – innen, rechte Körperseite – linke Körperseite, Vorderseite – Rückseite, unten – oben, einatmen – ausatmen usw.), um Leichtigkeit, Harmonie, Weisheit, Freude und Ruhe im Geist zu erlangen. Der Körper dient als wertvoller Unterstützer, um länger tiefer zu meditieren und den spirituellen Weg mit voller Kraft gehen zu können.

In den Sutren (Leitfaden) des Patanjalis werden acht Blütenblätter des Yoga-Weges beschrieben, um am Ende die Früchte des Yoga zu ernten.

Der Übungsweg besteht aus:

  1. Handeln zur Schulung der Persönlichkeit,
  2. zur Verfeinerung der Wahrnehmung,
  3. zur Selbsterforschung,
  4. zur Festigung des Körpers,
  5. zum Erlernen von Wissen und Weisheit,
  6. zur Bildung einer demütigen Verehrung, von etwas, dass größer ist als wir und von dem wir doch Teil sind.

 

Erstes BlattYamaPrinzipien eines gesellschaftlichen Verhaltens
Zweites  BlattNiyamapersönliches, inneres Verhalten
Drittes BlattAsanaKörperhaltung
Viertes BlattPranajamaAtemregelung
Fünftes BlattPratyaharaZurückhalten der Sinne
Sechstes BlattDharanagebündelte Konzentration
Siebtes BlattDhyanaMeditation, Kontemplation
Achtes BlattSamadhiVersenkung, Überbewusstsein, Einssein

 

Alle Blütenblätter bauen aufeinander auf, bedingen aber auch einander.

Arbeiten am Körper ist immer auch Arbeiten am Geist oder Seele und die Komplexität des Lebens lässt vielfältige Möglichkeiten zu, so dass daraus je nach Übungspraxis im Yoga noch folgendes entstehen kann:

mehr Flexibilität, mehr Stabilität, mehr Ausgeglichenheit, Verminderung von Stress, Verbesserung der Widerstandsfähigkeit, Verbesserung des Herz-Kreislaufsystems, Linderung von Schmerzen, Verminderung von Angst und Sorge, Befreiung von Giftstoffen, Verbesserung bei asthmatischen Krankheiten, Verbesserung der Diabetis, usw.

Sabine Christaller (IyengarYoga), Lisa Zeidler (Sivananda HathaYoga) und Janine Peil unterrichten in unserem Zentrum Yoga.

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